
Büropartner: Christian Rapp, Birgit Rapp, Harrie van der Meijs & Penne Hangelbroek
Die Architektur von Rapp+Rapp lässt sich keinem Stil eindeutig zuordnen. Es gibt jedoch wiederkehrende Merkmale, die unsere Projekte auszeichnen: eine Vorliebe für solide, bodenständige Gebäude, die Verwendung charakteristischer, robuster Materialien sowie der Verzicht auf modische Elemente, die einen Entwurf schnell altmodisch erscheinen lassen. Unsere Entwürfe folgen der Auffassung eines architektonisch definierten Städtebaus: das Formen des urbanen Raumes durch die Modellierung der Objekte, die ihn begrenzen.
Rapp+Rapp hat sich in den vergangenen Jahren mit aufsehenerregenden Projekten im In- und Ausland einen Namen gemacht. Dabei führten der deutsche Ursprung des Büros und der niederländische Kontext, in dem wir operieren, immer wieder zu überraschenden Lösungen. Um diese wertvolle Synergie - das Ergebnis der Interaktion zweier Kulturen - noch intensiver nutzen zu können, haben wir im September 2007 eine Niederlassung in Berlin eröffnet.
Zudem wurde Christian Rapp im September 2007 von der TU Eindhoven zum Professor des Lehrstuhls Architectural Design and Urban Cultures berufen. Das Profil dieses Lehrstuhls entspricht im Wesentlichen den Schwerpunkten, auf die sich die Arbeit von Rapp+Rapp seit Jahren konzentriert: der Entwurf und der Bau großstädtischer Ensembles innerhalb sich rasch wandelnder sozialökonomischer Rahmenbedingungen.
Fotographie: Kim Zwarts, Hans Wilschut, Rapp+Rapp
Renderings: Rapp+Rapp, A2 studio